Zahlencode

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Vorschau des Druckblatts

So sieht dein DIN-A4-Blatt aus. Die Schnittlinie trennt Botschaft und Schlüssel.

A = 1, B = 2, C = 3

Der Zahlencode ist die einfachste Geheimschrift überhaupt: Jeder Buchstabe bekommt seine Position im Alphabet. HALLO wird zu 8-1-12-12-15. Wörter trennt ein Schrägstrich, damit man beim Entschlüsseln weiß, wo ein neues Wort beginnt.

Offset und Trennzeichen

Mit dem Offset verschiebst du die Zahlenreihe: Bei Offset 4 ist A nicht 1, sondern 5. Der Schlüssel wird dadurch schwerer zu erraten, weil die Zahl 1 nicht mehr automatisch A bedeutet. Als Trennzeichen zwischen den Zahlen kannst du Bindestrich, Punkt oder Leerzeichen wählen.

Umlaute, ß und Ziffern

Damit der Schlüssel bei 26 Zahlen bleibt, werden Umlaute wie auf einer englischen Tastatur geschrieben: Ä = AE, Ö = OE, Ü = UE, ß = SS. Echte Ziffern in deiner Botschaft – zum Beispiel eine Hausnummer – erscheinen in eckigen Klammern wie [3], damit sie sich von Codezahlen unterscheiden. Satzzeichen bleiben stehen.

Wofür sich der Zahlencode eignet

Für Leseanfänger, die schon bis 26 zählen können. Für Rechenübungen: Der Offset macht aus dem Entschlüsseln eine Subtraktionsaufgabe. Und für Zahlenschlösser: Wer die Botschaft „ÖFFNE 4-1-19“ knackt, kennt die Kombination. Ein leeres Schlüsselblatt zum Selberschreiben gibt es unter Vorlagen.

Häufige Fragen

Wie werden Umlaute im Zahlencode geschrieben?

Als AE, OE, UE und SS – so wie auf einer Tastatur ohne Umlaute. Der Schlüssel bleibt dadurch bei 26 Zahlen.

Was bedeutet der Offset?

Mit Offset 4 ist A nicht 1, sondern 5, B ist 6 und so weiter. Der Schlüssel wird dadurch schwerer zu erraten.

Wie werden echte Ziffern in der Botschaft dargestellt?

In eckigen Klammern, zum Beispiel [3]. So kann man sie beim Entschlüsseln von Codezahlen unterscheiden.